Hundekekse selber machen – 3 einfache Rezepte & Tipps

Dietmar Dala

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Hinweis: medizinische Themen dienen lediglich der Erstinformation. Diagnose und Behandlung müssen immer durch einen Tierarzt erfolgen. Eine falsche Diagnose/Behandlung kann dem Hund schaden und im schlimmsten Fall zum Tod oder schwerwiegenden Folgen führen. Dieser Artikel kann zudem überholte oder fehlerhafte Informationen enthalten.

Hundekekse selber zu machen ist leichter als gedacht und bringt viele Vorteile mit sich. Du bestimmst die Zutaten selbst und weißt genau, was dein Vierbeiner frisst. Außerdem kannst du die Leckerlis an die Bedürfnisse deines Hundes anpassen – für eine gesunde Belohnung ohne schlechtes Gewissen. In diesem Artikel erfährst du, warum sich das Backen von Hundekeksen lohnt, welche Zutaten geeignet sind (und welche nicht), bekommst mehrere einfache Rezepte Schritt für Schritt erklärt und nützliche Tipps zur Aufbewahrung deiner selbstgemachten Hundesnacks. Viel Spaß beim Lesen und Nachbacken!

Vorteile von selbstgemachten Hundekeksen

Warum sollte man sich die Mühe machen, Hundekekse selbst zu backen? Hier einige gute Gründe, die für selbstgemachte Leckerlis sprechen:

  • Kontrolle über die Zutaten: Du entscheidest, was in die Kekse kommt. So kannst du auf unnötige Zusatzstoffe verzichten. Industrielle Snacks enthalten oft Zucker, Konservierungsstoffe oder Füllstoffe – das kannst du zuhause vermeiden.

  • Gesünder für den Hund: Viele gesunde Snacks für Hunde aus der eigenen Küche sind nährstoffreicher und bekömmlicher. Du kannst z.B. frisches Gemüse oder Obst untermischen, um Vitamine einzubringen. Dein Hund bekommt so eine natürliche Belohnung statt künstlicher Aromen.

  • Individuell anpassbar: Hat dein Hund Allergien oder Unverträglichkeiten? Beim Selbermachen kannst du Rezepte abwandeln. Verträgt er kein Getreide, nutzt du glutenfreie Alternativen wie Buchweizen- oder Reismehl. Mag er bestimmte Geschmäcker besonders gern, kannst du diese gezielt einsetzen.

  • Spaß und Bindung: Das Backen macht vielen Hundehaltern Freude – und dem Hund schmeckt’s! 🙂 Außerdem kannst du deinen Hund beim Backen „assistieren“ lassen (z.B. Teig naschen lassen), was die Bindung stärkt.

Kurzum: Selbstgebackene Hundekekse sind eine tolle Sache für dich und deinen Vierbeiner. Im nächsten Schritt schauen wir uns ein paar einfache Rezepte an, mit denen du sofort loslegen kannst.

Einfache Rezepte für selbstgebackene Hundekekse

Im Folgenden findest du drei unkomplizierte Rezepte für Hundekekse. Alle Zutaten sind in der Regel leicht erhältlich. Die Zubereitung dauert nur wenige Minuten, danach übernimmt der Backofen die Arbeit. Viel Erfolg beim Nachbacken!

Rezept 1: Möhren-Haferflocken-Kekse

Dieses Rezept kombiniert Karotten und Haferflocken – zwei Zutaten, die viele Hunde lieben und gut vertragen. Die Kekse kommen ohne Weizenmehl aus und liefern Ballaststoffe sowie Vitamine.

Zutaten (für ca. 30 Stück):

  • 200 g Möhren (etwa 2–3 Karotten) – fein gerieben

  • 1 reife Banane – zerdrückt (als natürlicher Süßmacher und Bindemittel)

  • 100 g Magerquark oder Naturjoghurt (ungesüßt)

  • 1 Eigelb (Größe M)

  • 1 EL Kokosöl (ca. 10 g, geschmolzen) – liefert gesunde Fettsäuren

  • 250 g zarte Haferflocken (oder kernige, nach Belieben)

Zubereitung:

  1. Teig anrühren: Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Die geriebenen Möhren, die zerdrückte Banane, Quark/Joghurt, Eigelb und das flüssige Kokosöl in einer Schüssel gut vermengen. Anschließend die Haferflocken nach und nach unterrühren, bis ein formbarer Teig entsteht. Falls der Teig zu trocken ist, einen Schluck Wasser hinzugeben; ist er zu feucht, einfach etwas mehr Haferflocken untermischen.

  2. Kekse formen: Aus dem Teig kleine Kugeln formen (etwa walnussgroß) und diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech flachdrücken. Du kannst auch Ausstechformen verwenden, wenn der Teig ausrollbar ist – bei Bedarf den Teig dafür kurz im Kühlschrank ruhen lassen und etwas Haferflocken oder Reismehl zum Ausrollen verwenden.

  3. Backen: Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und die Hundekekse ca. 25–30 Minuten backen, bis sie goldbraun und relativ trocken sind.

  4. Trocknen lassen: Schalte den Ofen aus und lass die Kekse darin bei leicht geöffneter Tür auskühlen. So trocknen sie weiter durch und werden haltbarer. Danach vollständig abkühlen lassen.

Diese Möhren-Haferflocken-Kekse sind schön knusprig und kommen ganz ohne Zucker oder künstliche Zusätze aus. Durch die Karotten und die Banane haben sie eine leichte Süße, die Hunde oft sehr mögen. Wenn du möchtest, kannst du beim nächsten Mal auch andere Gemüse ausprobieren (z.B. etwas pürierten Kürbis oder Zucchini) – erlaubt ist, was dem Hund schmeckt und bekommt.

Rezept 2: Bananen-Hundekekse (nur 2 Zutaten)

Wenn es mal schnell gehen muss oder du wenige Zutaten im Haus hast, sind diese Bananenkekse ideal. Du brauchst tatsächlich nur zwei Zutaten: Bananen und Haferflocken. Das Ergebnis sind weiche, fruchtige Leckerlis, die sich perfekt zur Verwertung überreifer Bananen eignen.

Zutaten (für ca. 15–20 Stück):

  • 2 reife Bananen

  • 100 g Haferflocken (feinblättrig am besten)

(Optional kannst du 1–2 EL Wasser hinzugeben, falls die Masse zu fest wird.)

Zubereitung:

  1. Teig herstellen: Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Bananen schälen und in einer Schüssel mit einer Gabel gründlich zerdrücken, bis ein Brei entsteht. Dann die Haferflocken dazugeben und alles gut vermischen. Es entsteht ein feuchter Teig.

  2. Kekse formen: Forme aus der Masse kleine Häufchen oder Kugeln und platziere sie auf dem Backblech. Drücke sie mit der Gabel ein wenig flach, damit sie gleichmäßig garen. Du kannst die Oberfläche mit der Gabel kreuzweise einkerben – so bekommen die Kekse die typische Keksoptik.

  3. Backen: Backe die Bananen-Haferflocken-Kekse etwa 20–25 Minuten im vorgeheizten Ofen. Schau zwischendurch nach: Sie sollten leicht gebräunt sein, aber nicht zu dunkel werden.

  4. Abkühlen: Nimm die Kekse aus dem Ofen und lass sie auf dem Blech abkühlen. Für extra Haltbarkeit kannst du sie im ausgeschalteten Ofen bei offener Tür ausdampfen lassen.

Diese supersimplen Kekse kommen ohne tierische Produkte aus und eignen sich auch für empfindliche Hunde gut. Da sie keinen extra Fettzusatz haben, werden sie eher weich statt knusprig – viele Hunde mögen die weichere Konsistenz. Innerhalb von ca. 1–2 Wochen solltest du die Bananenkekse aufbrauchen, da sie durch die Feuchtigkeit der Banane schneller verderben (siehe Aufbewahrungstipps weiter unten).

Rezept 3: Herzhafte Thunfisch-Hundekekse

Für Hunde, die es herzhaft lieben, ist dieses Rezept genau richtig. Thunfisch aus der Dose liefert Protein und einen kräftigen Geruch, der Hunde begeistert. Die Kombination mit Haferflocken und etwas Mehl ergibt knackige Kekse. (Alternativ kannst du anstelle von Thunfisch auch hundegerechte Leberwurst ohne Salz und Gewürze verwenden.)

Zutaten (für ca. 25 Stück):

  • 150 g Vollkornmehl (z.B. Dinkel- oder Weizenvollkornmehl; bei Glutenunverträglichkeit kannst du auch Buchweizen- oder Reismehl nehmen)

  • 100 g Haferflocken (kernig oder zart)

  • 1/2 Dose Thunfisch in Wasser (ca. 75 g Abtropfgewicht) oder 50–70 g Hundeleberwurst (ungesalzen, ungewürzt)

  • ca. 50 ml Wasser (zum Teig anrühren, Menge je nach Bedarf)

Zubereitung:

  1. Teig vorbereiten: Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. In einer Rührschüssel Vollkornmehl, Haferflocken und den abgetropften Thunfisch miteinander vermengen. Falls du Leberwurst verwendest, gib sie statt des Thunfischs dazu (am besten in kleinen Stücken oder Klecksen).

  2. Wasser untermischen: Schluckweise etwas Wasser in die Mischung geben und mit den Händen (oder Knethaken) zu einem Teig verkneten. Vorsicht mit der Wassermenge: Gib immer nur so viel hinzu, bis ein fester, formbarer Teig entsteht. Er soll nicht zu klebrig sein. Wenn der Teig versehentlich zu feucht wird, arbeite einfach noch etwas Mehl unter.

  3. Kekse formen: Rolle aus dem Teig kleine Kugeln (etwa in Größe einer Kirsche) und drücke sie leicht flach. Lege sie mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.

  4. Backen: Schiebe das Blech in den Ofen und backe die Thunfisch-Kekse ca. 20 Minuten. Sie sollten dann durchgebacken und an der Oberfläche trocken sein.

  5. Abkühlen & Lagern: Nimm die fertigen Leckerlis aus dem Ofen und lass sie vollständig abkühlen. Bewahre sie anschließend in einem Schraubglas oder einer Blechdose im Kühlschrank auf.

Durch den Fisch (oder die Leberwurst) haben diese Kekse einen starken Aroma, der den meisten Hunden das Wasser im Maul zusammenlaufen lässt. Beachte aber, dass keine Konservierungsstoffe enthalten sind – daher diese herzhaften Snacks lieber innerhalb von ~1 Woche verbrauchen oder einen Teil einfrieren.

Tipp: Falls dein Hund auf Fisch nicht steht oder du keinen Thunfisch zur Hand hast, kannst du das Rezept abwandeln. Probiere z.B. gekochtes Hühnerfleisch (fein püriert) oder geriebenen Käse in ähnlicher Menge als Ersatz. Wichtig ist nur, auf salz- und gewürzfreie Zutaten zu achten.

Tipps zur Aufbewahrung selbstgebackener Hundekekse

Wie lange sind selbstgemachte Hundekekse haltbar? Da wir bei unseren Rezepten auf künstliche Konservierungsstoffe verzichten, sind die Leckerlis nicht unbegrenzt haltbar. Mit ein paar Tricks kannst du jedoch die Frische maximal verlängern:

  • Gut durchtrocknen: Je trockener die Kekse, desto länger sind sie haltbar. Lasse die Hundekekse nach dem Backen im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür noch eine Weile nachtrocknen. Alternativ kannst du sie nach dem Abkühlen nochmals ~10–15 Minuten bei niedriger Temperatur (100 °C) im Ofen trocknen lassen.

  • Richtig abkühlen lassen: Fülle die Kekse nicht sofort in Behälter, solange sie noch warm oder dampfig sind. Gib ihnen genug Zeit, vollständig auszukühlen – am besten ein paar Stunden auf einem Kuchengitter oder über Nacht an der Luft liegen lassen. So verhinderst du, dass Restfeuchte zu Schimmel führt.

  • Luftig lagern: Verwende zur Lagerung Blechdosen oder Stoffbeutel, die atmungsaktiv sind. Plastikdosen oder -beutel schließen Feuchtigkeit ein, wodurch die Kekse schneller weich werden oder schimmeln können. Eine Keksdose aus Metall hält die Leckerli trocken und schütz vor Ungeziefer.

  • Kühl aufbewahren: Bewahre die fertigen Kekse möglichst an einem kühlen, trockenen Ort auf. Im Sommer oder bei sehr weichen Keksen lege sie am besten in den Kühlschrank. Kalte Temperaturen verlangsamen das Verderben.

  • Portionieren und einfrieren: Falls du auf Vorrat backst, kannst du einen Teil der Hundekekse einfrieren. In Gefrierbeuteln oder -dosen halten sie sich mehrere Monate. Bei Bedarf einfach portionsweise auftauen – so hast du immer frische Snacks parat.

Als Faustregel gilt: Hart gebackene Hundekekse (wie Möhren-Haferflocken oder Thunfisch-Kekse) sind in einer Blechdose 2–3 Wochen haltbar. Weichere Kekse mit viel Feuchtigkeit (wie die Bananenkekse) solltest du innerhalb von 1–2 Wochen verbrauchen. Im Kühlschrank verlängert sich die Haltbarkeit jeweils um einige Tage. Im Zweifel gilt immer: Mach die Geruchs- und Sichtprobe – riechen die Leckerlis seltsam oder bilden sich sogar Schimmelstellen, sollten sie entsorgt werden.

Geeignete Zutaten für Hundekekse

Beim Backen für Hunde kann man viele Zutaten aus der eigenen Küche verwenden. Grundsätzlich gilt: Vieles, was auch uns Menschen guttut, dürfen Hunde in Maßen ebenfalls essen【10†】. Hier eine Auswahl geeigneter Zutaten, die sich in Hundekeksen bewährt haben:

  • Gemüse: Besonders Karotten sind beliebt – sie liefern Beta-Carotin und Ballaststoffe. Auch Kürbis, Süßkartoffel, Zucchini oder Rote Beete (gekocht oder gedünstet, ungewürzt) können in Teigform untergemischt werden. Sie machen die Kekse saftiger und nährstoffreicher.

  • Obst: Bananen eignen sich hervorragend, um Teig zu süßen und zu binden. Ebenso können Äpfel (gerieben, ohne Kerngehäuse) oder ein Löffel Apfelmus (ungesüßt) verwendet werden. Auch Blaubeeren oder Erdbeeren in kleinen Mengen sind vitaminreiche Zusatzstoffe. (Vorsicht bei sehr zuckerhaltigem Obst – immer nur wenig verwenden.)

  • Getreide & Flocken: Haferflocken sind nahezu ideal, da sie glutenfrei sind (wenn als solche deklariert) und verträglich für viele Hunde. Sie liefern zudem Energie und Ballaststoffe. Alternativ können auch Vollkornmehle (Dinkel, Hafer, Hirse, Buchweizen etc.) zum Einsatz kommen. Wenn dein Hund Getreide verträgt, spricht nichts gegen ein bisschen Mehl als Bindemittel.

  • Proteinquellen: Mageres Fleisch oder Fisch (gekocht, ungewürzt) kann in kleinen Mengen Teigen zugegeben werden, um herzhafte Kekse zu backen – z.B. Thunfisch, Hühnchen, Pute oder Rinderleber (gekocht und püriert). Auch Eier (als Ganzes oder Eigelb) liefern Protein und helfen, den Teig zu binden.

  • Milchprodukte: In Maßen sind auch fettarme Produkte wie Hüttenkäse, Magerquark oder Naturjoghurt in Ordnung. Sie spenden Calcium und Eiweiß und machen den Teig schön saftig. Bitte nur kleine Mengen und laktosefreie Varianten, falls dein Hund Milchzucker nicht verträgt.

  • Sonstige Zusätze: Ein Teelöffel Kokosöl oder Olivenöl kann die Kekse geschmackvoller machen und liefert gesunde Fettsäuren für Haut und Fell. Auch ein Klecks Erdnussbutter (ungesalzen, ohne Xylit!) ist bei vielen Fellnasen heiß begehrt und eignet sich zum Süßen von Keksen – wegen des Fettgehalts aber sparsam dosieren.

Diese Liste ist nicht vollständig, gibt aber einen guten Überblick. Achte immer darauf, hochwertige und frische Zutaten zu verwenden. Im Zweifel kannst du deinen Tierarzt fragen, ob eine bestimmte Zutat für deinen Hund geeignet ist. Weitere Anregungen findest du auch in unserem Ratgeber Was dürfen Hunde essen? – dort ist übersichtlich aufgelistet, welche Lebensmittel Hunde fressen dürfen und welche nicht.

Zutaten, die gemieden werden sollten

Natürlich gibt es auch Tabu-Zutaten, die in Hundekeksen nichts verloren haben. Einige Lebensmittel sind für Hunde schwer verdaulich oder sogar giftig. Verzichte vor allem auf folgende Bestandteile:

  • Zwiebeln und Knoblauch: Alle Lauchgewächse (dazu zählen auch Schalotten, Lauch/Porree etc.) können bei Hunden die roten Blutkörperchen schädigen und schwere Vergiftungserscheinungen auslösen. Bereits kleine Mengen roher oder gekochter Zwiebeln sind gefährlich – also Finger weg, auch von Zwiebelsaft oder -pulver!

  • Schokolade und Kakao: Schokolade enthält Theobromin, eine Substanz, die Hunde nicht abbauen können.​ Dunkle Schokolade ist besonders gefährlich. Schon wenige Gramm pro Kilo Körpergewicht können zu Erbrechen, Durchfall, Herzrasen und Krampfanfällen führen. Schokolade ist pures Gift für Hunde – also niemals in die Nähe der Backschüssel lassen, auch nicht als Deko.

  • Weintrauben und Rosinen: So gesund Trauben für uns sind – für Hunde sind Trauben sehr schädlich. In Rosinen (getrockneten Trauben) ist der unbekannte Giftstoff sogar noch konzentrierter. Eine Handvoll Rosinen kann bei einem mittelgroßen Hund akutes Nierenversagen verursachen.

  • Avocado: Avocados enthalten Persin, einen Inhaltsstoff, den Hunde (und viele andere Tiere) nicht vertragen. Persin kann beim Hund Herzmuskelschäden und Atemnot hervorrufen. Daher weder Avocadofleisch noch -schale in die Nähe von Hundeleckerlis bringen.

  • Nüsse mit Vorsicht: Manche Nüsse, wie Macadamia-Nüsse, sind toxisch für Hunde und führen zu neurologischen Ausfällen. Andere Nüsse (Walnuss, Cashew etc.) sind zwar nicht direkt giftig, aber sehr fettreich – das kann zu Verdauungsproblemen führen. Im Zweifel lieber weglassen.

  • Gewürze, Salz und Zucker: Stark gewürzte Speisen sind tabu. Scharfe Gewürze (Chili, Pfeffer, Curry usw.) reizen den Hundemagen. Auch zu viel Salz belastet den Organismus deines Hundes. Zucker hat in Hundekeksen ebenfalls nichts zu suchen – er begünstigt Übergewicht und Zahnschäden. Süße deine Kekse lieber mit Banane oder Apfel.

  • Süßstoffe: Extrem gefährlich ist Xylit (Birkenzucker), ein Zuckeraustauschstoff, der in zuckerfreien Lebensmitteln vorkommt. Schon geringste Mengen Xylit können bei Hunden einen lebensbedrohlichen Blutzuckerabfall verursachen. Also achte darauf, xylitfreie Erdnussbutter zu verwenden und verwende generell keine menschlichen Diätprodukte für Hundekekse.

Dies sind einige der wichtigsten Zutaten, die du unbedingt meiden solltest. Generell solltest du auch nichts in die Hundekekse mischen, was du nicht selbst als gesund für deinen Hund einstufen würdest. Im Zweifel gilt: Weniger ist mehr – backe lieber simpel und natürlich. Eine ausführliche Übersicht findest du in unserem Artikel Giftige Lebensmittel für Hunde, damit du genau weißt, was nicht in den Napf (und nicht in den Keks) darf.

Fazit: Backspaß für dich, Genuss für den Hund

Hundekekse selber zu machen ist nicht nur kinderleicht, sondern auch sinnvoll. Du hast die Qualität der Zutaten in der Hand und kannst gesunde Snacks kreieren, die dein Hund liebt. Ob knackige Möhren-Haferflocken-Kekse, schnelle Bananentaler oder aromatische Thunfisch-Leckerlis – die Möglichkeiten sind vielfältig und es ist für jeden Hundegeschmack etwas dabei. Wichtig ist, auf geeignete Zutaten zu achten und schädliche Lebensmittel wegzulassen. Dann steht dem Backspaß nichts mehr im Wege!

Wir hoffen, die Rezepte und Tipps inspirieren dich, es gleich auszuprobieren. Dein vierbeiniger Freund wird die Mühe sicher zu schätzen wissen – schließlich schmeckt nichts besser als mit Liebe gebackene Hundekekse. In diesem Sinne: Viel Freude beim Backen und guten Appetit an deinen Hund!